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Mit der Fertigstellung des "Sadd
el-Ali" - Hochdamms konnten der Nil nach und nach aufgestaut werden, wodurch
ein Wasserreservoir von 164 Mrd m³ entstand. Dieser war die Geburt des
Nasser-Sees, welcher sich über 500 km entlang des alten Niltals bis in
den Sudan zieht mit Breiten von 5 bis zu 35 km!
Den eigentlichen Namen hat er vom zur damaligen Zeit amtierenden Ministerpräsidenten,
dem vor Ort auch dieses Denkmal geweiht ist.
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Leider hat der vollendete Damm nicht nur Vorteile gebracht. So verändert etwa die Wasserverdampfung der enormen Wasseroberfläche bereits das Klima im Staugebiet und vor allem bleibt die natürliche Düngung durch die alljährliche Überschwemmung mit fruchtbarem Schlamm aus. Stattdessen müssen die Felder mit Kustdünger behandelt werden, was wiederum zur Versalzung des Bodens führt. Dies und der angestiegene Grundwasserspiegel, der bereits einige Tempel gefährdet, sind alles ungeahnte Probleme, die der Staudamm verursacht hat. - Aber Dürrezeiten müssen die Ägypter nicht mehr befürchten!