![]() |
Am späten Nachmittag konnten wir noch mit einer traditionellen Felukke am Nil kreuzen. Natürlich muß man nicht selbst das Boot steuern, das macht schon ein sehr erfahrener Felukken-Segler. Und dieser versteht sein Handwerk, um wieder flußaufwärts zu segeln.
Am nächsten Tag fährt unser Schiff bereits wieder Richtung Luxor, wo wir dann nach kurzer Fahrt in Kom Ombo anlegen. Nach einem kurzen Fußweg und einer freundlichen Begrüßung eines bewaffneten "Wegelagerers" mit den Worten "Good Bye" kamen wir sehr rasch beim Tempel an.
Nun geht es weiter direkt bis nach Luxor, welche man erst am Abend erreicht. Diese Zeit sollte man am besten am Sonnen-Deck zu verbringen. Bei bloß sieben Tagen ist dies auch die einzig lange Fahrt untertags - und auch herrlich schön, wenn die Palmenhaine an einem vorüberziehen und man die Einheimischen bei ihrem Tagwerk am Ufer beobachten kann.
Am Vormittag fuhren wir ins Tal der Könige welches am westlichen Nilufer gelegen ist. Hier hat man die Möglichkeit mit der Standard-Eintrittskarte vier Grabkammern der großen Pharaonen zu besichtigen. Bei vielen sind noch die bunten Farben erhalten, mit der die Wände geschmückt wurden. Welche vier Gräber man tatsächlich sieht, ist Glücksache, denn es sind jeden Tag vier andere. Wer extra zahlt, kann noch das Grab von "Tut-Ank-Amun" oder ein bis zwei weitere Gräber besichtigen. Das Grab dieses berühmt gewordenen Pharaos ist leider so leer wie seine Person zu Lebzeiten unbedeutend (abgesehen von der Wiedereinführung der alten Götter). Es ist besser, wenn man noch Zeit hat sich ein Grab eines großen Pharaos anzusehen oder besser noch über den Berg den
![]() |
Fußweg
zum Hatschepsut-Tempel zu nehmen.
Dieses Bauwerk hat leider traurige Bekanntheit erlangt, da hier vor ein paar
Jahren ein Anschlag auf Touristen verübt wurde. Architektonisch hat dieser
Tempel allerdings einiges zu bieten. Schließlich ist er an den Fels gebaut
und sieht mit seinen vielen Säulen und dem Hochplateau doch so ganz anders
aus. Außerdem sind hier auch noch einige färbige Wandfresken erhalten!
Am Nachmittag hatten wir unseren ersten Ausflug zum Luxor Tempel. Unsere Reise am Nil begann nämlich aufgrund von Niedrigwasser erst in Esna - so hatten wir das Beste zu letzt! Der Nachmittag stand uns zur freien Verfügung und wir gingen wieder ein wenig Basarluft schnuppern. Am späten Nachmittag (besser wäre aber noch später) konnten wir noch einer deutschsprachige Licht und Ton-Show im Karnak-Tempel beiwohnen. - Das ist ein wirklich erhabenes und schönes Erlebnis.
Am letzten Tag hatten wir noch die Möglichkeit Karnak bei Tag zu sehen und dann ging´s schon wieder zum Flughafen.