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Auf dem Weg zum Chnum-Tempel kann man schon erste Bekanntschaft mit einem Basar schließen. Denn auf dem Weg von der Schiffanlegestelle zum Tempel kommt man unweigerlich zumindest daran vorbei. Und Touristen werden natürlich mittendurch geführt. - Aber selbst wenn man dieser Sache skeptisch gegenübersteht, kann man so in der Masse der "Fremden" schöne Eindrücke sammeln ohne gleich stundenlang wo hängen zu bleiben und bis zur Schmerzgrenze zu feilschen.
Uns ist es in Assuan
so ergangen, als wir uns am späten Nachmittag noch in den nahe der Anlegestelle
gelegenen Basar wagten. Schon anderorts gesehen, waren wir von dem wunderbar
blauen "Indigo-Pulver" fasziniert und wollten einfach ein kleines
Säckchen um 1 Ägyptisches Pfund kaufen. - Aber so ein Geschäft
ist unserem Händler nun mal keine Herausforderung gewesen. Also bot er
uns ein anderes Säckchen, schöner verpackt mit mindestens doppelt
so viel Inhalt um 10 Pfund an. Nun ja, eigentlich wollten wir nicht feilschen
und einfach 1 Pfund zahlen, das andere Säckchen nehmen und den Rest des
Basars ansehen.
Schlußendlich waren wir dann schon fast am anderen Ende des Basars, gaben
dem Händler 1 Ägyptisches Pfund und gingen mit dem größeren
Säckchen wieder zum Schiff zurück.
Auf die Frage, wofür man denn dieses Indigo-Pulver verwendet sagte unser Führer, der wie alle Ägypter stets zu einem Scherz aufgelegt war, zum Weiß waschen von Hemden und zum Färben von Jeans. - Klingt lustig, nicht?
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Weiter geht´s mit einer längeren Fahrt nach Assuan. Nach der Ankunft gilt es die Aufmerksamkeit auf Errungenschaften der Neuzeit zu richten ...