Ägypten: Für mich hat alles, was damit und dem Reich der Pharaonen zu tun hat, immer einen besonderen Reiz. Leider muß ich, obwohl ich jede Film-Dokumentation verschlinge und auch im Urlaub noch kein ägyptisches Museum ausgelassen habe, gestehen noch nicht in Kairo und bei den Pyramiden gewesen zu sein. Aber ich bin daher noch in der glücklichen Lage eine prachtvolle Sehenswürdigkeit vor mir zu haben.
Abgesehen davon möchte ich nun gerade
über jene Sehenswürdigkeiten berichten, die vielleicht noch nicht jeder kennt:
Die Tempel entlang des Nils mit dem Höhepunkt in der Wüste Nubiens (Abu Simbel).
Wir erkundeten all dies vor 5 Jahren, im Rahmen einer "7 Tage Nil-Kreuzfahrt".
Mag schon lange her klingen, aber die besichtigten Tempel sind teilweise doppelt
so alt wie unsere Zeitrechnung und daher macht das nicht so viel aus.
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Eine Kreuzfahrt am
Nil beginnt generell in Luxor.
Erstens ist dort ein Flughafen und zweitens befindet sich hier neben dem Luxor
Tempel die spektakulärste Tempelanlage von Ägypten.
Nämlich Karnak. - Dies war die Heilige Kultstätte,
der jeder Pharao Tribut zollen mußte, wenn er an Ansehen gewinnen wollte.
Und das wurde auch gerne getan, waren ja nur die Tempel zu Ehren der Götter
(mit Ausnahme der königlichen Grabstätten) aus Stein und somit für
die Ewigkeit gedacht. In zahlreichen Inschriften auf den Säulen und Tempelwänden
konnte sich aber auch der jeweilige Herrscher Ägyptens verewigen lassen
und somit unsterblich werden.
Einer der größten Erbauer und auch Herrscher war Ramses II. Unter Ihm wurden zahlreiche Tempel errichtet und bestehende erweitert. Aber der spektakulärste Tempel ist jener in den Fels gehauene an der Grenze zu Nubien - Abu Simbel.
Weiter geht es nun flußaufwärts zu den spätägyptischen Tempeln aus der griechischen Herrschaft: Dem Chnum-Tempel in Esna und dem Horus-Tempel in Edfu.
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